Zigaretten stopfen Tipps und Tricks

Zigaretten selber stopfen Tipps.Hier einige Tipps und Tricks rund um das Zigaretten stopfen mit Stopfmaschine und Co. Gerade Anfänger bekommen – selbst mit der besten Zigarettenstopfmaschine – durchaus erst einmal das eine oder andere merkwürdige Ergebnis hin, wenn das erste Mal gestopft wird. Davon sollte man sich nicht entmutigen lassen. Es dauert nicht allzu lange, bis man das richtige Gefühl für die beste Menge Tabak hat.

Tabak für Selbstgestopfte nicht zu trocken und nicht zu feucht

Zum Zigaretten mit einer Stopfmaschine zu stopfen sollte der Tabak zwar nicht knochentrocken sein (das krümelt dann doch extrem, zu feucht ist aber auch nichts. Meist reicht es aber, bei einer frischen Packung oder Dose Tabak diese einfach eine halbe Stunde offen stehen zu lassen. Wer es sehr eilig hat, sollte den Tabak, den er verstopfen möchte, aus der Dose bzw. Packung nehmen und grob ausbreiten. Desto größer die Fläche, desto schneller trocknet der Tabak etwas an. Wer eher mit zu trocknen Tabak zu kämpfen hat, gerade beim Drehen von Zigaretten ist das ein verbreitetes Problem, kann einen Tabakbefeuchter mit in den Tabak geben.

  • Fester gestopfte Zigaretten sind irgendwie etwas leichter im Geschmack.
  • Lose gestopfte Zigaretten entsprechend etwas kräftiger. Wahrscheinlich weil der Tabak mehr Luft beim Verbrennen hat.
  • Ist der Tabak zu trocken und zu alt, dann schmecken die Zigaretten nicht mehr wirklich. Es kratzt im Hals, der Geschmack ist eher rau. In diesem Fall kann ein Tabakbefeuchter helfen.
  • Ein Tabakbefeuchter hilft auch, wenn die Tabakdose oder der Tabakbeutel offen standen und der Tabak zu trocken geworden ist.

Ritschratsch-Maschinen brauchen Schwung

Bei den RitschRatsch Maschinen sollte man den Schieber nicht zu zaghaft betätigen. Zügig durch und wieder zurück, ansonsten reist die Hülse eher ein. Eine ziemlich gute RitschRatsch-Maschine ist übrigens die Gizeh Stopfmaschine.

Klümpchen vermeiden

Wenn der Tabak sehr klumpig ist und sich aus den einzelnen Tabakfäden Nester bilden, dann den Tabak auseinanderziehen. Klümpchen sind gar nicht gut für perfekt gestopfte Zigaretten.

Ecken beim Stopfen nicht vergessen

Auf der einen oder anderen größeren Stopfmaschine steht es dran, bei den kleineren Handstopfgeräten ist für solche Hinweise ja meist kein Platz: Die Ecken sollte man nicht vergessen. Dort wo der Filter der Hülse hin kommt sollte man insbesondere darauf achten, dass genug Tabak liegt. Bei den Handstopfern kann es auch helfen, wenn man den Deckel einmal auf und wieder gut zu macht, es gibt auch kleine Maschinen, bei den ein Stopfer mit dabei liegt. Damit den Tabak etwas in Form drücken (nicht pressen).

Zu viel Tabak ist spätesens beim Rauchen kein Vergnügen

Nicht zu viel Tabak für eine Zigarette verstopfen. Zum einen raucht man dann ziemlich lange an dieser Zigarette und zum anderen muss man dann wirklich gut ziehen, denn ansonsten geht die Zigarette aus, da sie nicht genug Luft bekommt. Aus der Zigarette wird dann eine ständig Anzündrette, das macht keinen Spaß.

Zu locker gestopft bedeutet Löcher

Zu locker sollte man aber auch nicht stopfen, da sich dann Luftlöcher in der Zigarette bilden können. Ist das aber doch mal passiert, dann hilft klopfen. Einfach die Zigarette zwischen zwei Finger klemmen und mit dem Filter nach unten auf den Tisch oder einen anderen Untergrund klopfen. Oder oben vorsichtig zwischen zwei Finger nehmen und hin und her schütteln.

Haben sich Luftlöcher gebildet, dann besteht bei selbstgestpften Zigaretten auch die Gefahr, dass die Glut abfällt.

Luftlöcher bei der selbstgestopften Zigarette schließen

Zigaretten stopfen Tipps und TricksAufbewahren kann man die selbstgestopften Zigaretten zum Beispiel in einem Glas mit dem Filter nach unten. Auch das kann man mehrmals auf den Tisch klopfen (oben mit der Hand natürlich die Zigaretten festhalten), um so zu erreichen, dass der Tabak sich gleichmäßiger verteilt. Stellt man die Zigaretten mit dem Filter nach oben in das Glas, dann sieht es schöner aus, aber dafür sammeln sich dann unten im Glas die Tabakkrümel. Allerdings: Besser die Krümel im Glas, als auf Tisch, Couch, in der Handtasche. Daher lagern wir unsere selbstgestopften Zigaretten mit der offenen Tabakseite nach unten.

Tabakkrümel lassen sich kaum vermeiden

Überhaupt, die Tabakkrümel. Wenn es einen Nachteil von gestopften Zigaretten gegenüber gekauften Zigaretten gibt, dann sind es die Tabakkrümel. Denn auch wenn man mit den Zigarettenstopfmaschinen wirklich sehr schöne Zigaretten stopfen kann, die vor allem geschmacklich den fertig gekauften Glimstengeln in nichts nachstehen und die vor allem nicht wie diese ständig ausgehen, die Krümel hat man eben. Daher empfiehlt es sich, gut schließende Zigarettenetuis oder Zigarettenboxen zu nutzen, so bleibt das Problem wenigstens ein begrenztes.

Beim Zigaretten stopfen macht die Übung den Meister

Beim Zigaretten stopfen und erst recht beim Zigaretten drehen (zum Glück gibt es hierfür auch ein Hilfsmittel, nämlich die praktischen Rollboxen wie zum Beispiel die Rollbox von Gizeh) macht Übung den Meister. Gerade wenn die Zigarettenstopfmaschine neu ist, sollte man sich nicht irritieren lassen, wenn die ersten gestopften Zigaretten eher merkwürdig als rauchbar aussehen. Notfalls kann man ja mit einem Küchenmesser die Hülse aufschneiden, den Tabak wieder auseinanderzupfen und neu stopfen. Nach einigen wenigen selbst gestopften Zigaretten bekommt man ein Gefühl dafür, wie viel Tabak für die perfekt gestopfte Zigarette nötig ist.

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